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Das innere Feuer der Meditation

Longmen Pai Qi Gong

Qi Gong

Qi Gong ist ein weit verbreiteter Begriff und umfasst unzählige von Übungen und Praktiken "Gong", welche sich mit der Energie "Qi" befassen. Qi Gong hat seinen Ursprung in China und in den letzten Jahrzehnten einen echten "Wildwuchs" erfahren. Die traditionellen Schulen werden in die nördlichen und südlichen Stile aufgeteilt. Diese haben oft Gemeinsamkeiten in ihren Praktiken. Eine klassische Schule und einige deren Inhalte stellt swissmeditation.ch in diesem Artikel vor.

Praxisbezogene Taoistische Tradition

Das Qi Gong der Drachentorschule umfasst sitzende, liegende und stehende Meditation, sowie "gehende"  Übungen in der Natur. Die Tradition vermittelt einen tiefen Einblick in die Philosophie des alten China und macht diese Weisheit in meditativen Übungen erfahrbar.

Die Beziehungen zwischen den fünf Wandlungsphasen (Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser), dem Kosmos, den Jahreszeiten, den Himmelsrichtungen sowie den Entsprechungen in den menschlichen Organen sind ein wichtiger Bestandteil der Techniken.

Die Lehre der 三功 Sangong

Gemeint sind die drei Übungsmethoden der Drachentor-Schule, durch die man "Weisheitsvermögen" erlangt:

  1. - Donggong (Äußere Übung)

    Diese Gleichgewichtsübung im Stehen geht auf eine alte Atemtechnik zurück.
    Trainiert werden das Zusammenspiel von Bewegung, Atemtechnik, Energiefluss (Qi), Bewusstsein (Yi) und Sinnesorganen. Dadurch entsteht ein Energieaustausch zwischen Pflanzen, Tieren, menschlichen Körpern und anderen Daseinsformen der Natur. Der Übende kann durch diese Technik seinen Energiekörper (Qiti) gegenüber dem Energiekörper der Pflanzen, der Tiere, der Menschen und aller Daseinsformen in der Natur ins Gleichgewicht bringen.
    Geübt wird im Stehen in der Nähe eines Baumes. Im menschlichen Körper gibt es Laufbahnen für Energiefluss, Blut und Verdauung. Auch im Baum gibt es Laufbahnen für Energiefluss, Flüssigkeit, Sauerstoffatmung und Ausscheidung. Die Übung bewirkt eine innere Balance des Ying-Yang-Verhältnisses und der fünf Wandlungsphasen (Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser) im Körper.

  2. 睡功 – Shuigong (Übung im Liegen)

    Diese Übung im Liegen hat das Ziel, Krankheit zu beseitigen, den Geist zu beruhigen und die Lebenserwartung zu erhöhen. Die Übung „den Geist beruhigen“ ist förderlich für das Nervensystem.
    Menschen, die geistig arbeiten, lernen dadurch, sich zu entspannen und ihre geistige Fähigkeit zu bewahren.
    Körperlich Arbeitende können sich durch die Übung erholen, wieder zu neuer Kraft kommen und sich erfrischen.

  3. 静功 – Jinggong (Stille Übung)

    Bei dieser stillen Übung im meditativen Sitzen wird der Zusammenhang zwischen den fünf Wandlungsphasen (Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser) und den inneren Organen gelehrt. Dadurch soll Gift aus dem Körper geleitet werden.
    Der Übende bringt das Yin-Yang-Verhältnis in seinen Organen (Herz, Leber, Milz, Lungen und Nieren) ins Gleichgewicht und bewahrt es. So bleibt der Körper gesund.
    Wir lernen drei unterschiedliche Atemtechniken und das Diagramm der Inneren Übung.

Interessiert?

Wer mehr über die alte Tradition erfahren möchte, oder gar die geheimen alten Techniken erlernen möchte, kann sich bei Marc Dietschi, welcher seit fast 10 Jahren Schüler des 18. Linienhalters der Drachentor-Schule, Meister Wang Liping ist, melden. Marc bietet bei SAFIT Meditationskurse für Manager in Bern an, und besucht regelmässig Seminare bei Qin Ling in Deutschland und Meister Wang Liping in China, zu welchen man ihn begleiten kann.

 

 

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